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OGG-Dateiformat

OGG ist der offene Container von Xiph.Org, meist mit Vorbis-Audio darin: patentfrei, bei gleicher Bitrate besser als MP3 und Standard in Spiel-Engines.

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Was ist OGG?

Ogg ist der Container, Vorbis der Codec, der normalerweise darin liegt. Xiph.Org veröffentlichte Vorbis im Jahr 2000 ausdrücklich als patentfreie Antwort auf MP3, das damals Lizenzgebühren von jedem verlangte, der einen Encoder auslieferte. Diese Freiheit erklärt, warum Open-Source-Projekte, Wikipedia und Linux-Distributionen lange vor Ablauf der MP3-Patente darauf setzten.

Bei der Qualität schlägt es MP3 bei gleicher Bitrate, besonders unter 128 kbit/s, und es unterstützt ordentliche Tags und Mehrkanalton. Der Haken war stets die Hardware: Apple hat es nie übernommen, und die meisten Autoradios und eigenständigen Player ignorieren es. Vorbis lebt daher dort, wo Software die Wiedergabe steuert und nicht ein Chip.

Die Spieleentwicklung ist seine Hochburg. Unity, Godot, Unreal und unzählige Indie-Titel liefern Audio als Ogg Vorbis aus, weil pro ausgelieferter Kopie keine Lizenzkosten anfallen und der Decoder klein ist. Auch Spotify nutzte Vorbis jahrelang. Beachten Sie: Eine .ogg-Datei kann auch Opus enthalten, einen neueren Xiph-Codec, den ältere Player nicht dekodieren.

Endung.ogg
KategorieAudio
MIME-Typaudio/ogg
Erschienen2000
Entwickelt vonXiph.Org Foundation
KompressionVerlustbehaftet
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OGG: häufige Fragen

Ist OGG besser als MP3?
Bei gleicher Bitrate in der Regel ja — am deutlichsten unter 128 kbit/s, wo Vorbis Details hält, die MP3 verschmiert. Ab 256 kbit/s ist der Abstand gering. Der Grund, warum die meisten trotzdem MP3 wählen, ist Kompatibilität, nicht Qualität.
Warum spielen iTunes oder mein iPhone kein OGG?
Apple hat Vorbis nie in seine eingebauten Player aufgenommen. Das ist eine Plattformentscheidung, keine technische Grenze; Drittanbieter-Apps wie VLC spielen OGG unter iOS problemlos. Für Apples eigenen Player wandeln Sie in MP3, AAC oder M4A um.
Enthält meine .ogg-Datei Vorbis oder Opus?
Beides ist möglich, denn Ogg ist nur der Container. Dateien aus den 2000ern sind fast immer Vorbis; neuere, besonders Sprachaufnahmen, oft Opus. Jeder Player mit Codec-Anzeige verrät es, und alte Software öffnet womöglich das eine, aber nicht das andere.
Warum nutzen so viele Spiele OGG?
Keine Lizenzgebühren pro verteilter Kopie, ein kleiner, leicht einbettbarer Decoder und gute Qualität bei den niedrigen Bitraten, die Spielaudio üblicherweise nutzt. Unity, Godot und Unreal unterstützen es nativ, so wurde es zum Standard für Effekte und Musik.
Welche Qualitätsstufe soll ich wählen?
Vorbis arbeitet mit Qualitätsstufen von etwa -1 bis 10 statt mit fester Bitrate. Stufe 5 landet nahe 160 kbit/s und passt für die meiste Musik; Stufe 3 genügt für Sprache und Hintergrundton; über Stufe 8 kostet es viel Platz für sehr wenig Gewinn.
Soll ich meine OGG-Dateien in MP3 umwandeln?
Nur wenn Sie sie auf Hardware brauchen, die OGG verweigert — Autoradio, alter Player, Kollege mit gesperrter Software. Es ist eine Umwandlung von verlustbehaftet zu verlustbehaftet, kodieren Sie also mit 256 kbit/s oder mehr, damit die zweite Artefaktgeneration unhörbar bleibt.

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